Streuobstwiesen - Viezhof Hunsicker

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Die Streuobstwiesen

Mit der Pflege unserer  Streuobstwiesen leisten wir einen Beitrag zum praktischen Naturschutz.  Wir schaffen der Tier- und Pflanzenwelt wertvolle Rückzugs- und Lebensräume mitten in der Kulturlandschaft.

Im Naturpark Saar-Hunsrück zählt der Landschaftsraum Saar-Ruwer-Hunsrück zu den ausgezeichneten Hotspot-Regionen der biologischen Vielfalt in Deutschland. 30 dieser Regionen wurden vom Bundesamt für Naturschutz ausgewählt aufgrund ihrer besonders hohen Dichte und Vielfalt charakteristischer Tier- und Pflanzenarten, Populationen und Lebensräume. Sie stellen die „Schatztruhen der biologischen Vielfalt“ dar. Das Hotspot-Gebiet im Naturpark hat einen Flächenanteil von rd. 1.462 km², ca. 71 % der Naturparkfläche. Das Gebiet umfasst die Naturräume Unteres Saartal, Saar-Ruwer-Hunsrück, Hochwaldvorland, Hochwald-Idarwald, Baumholder Hochland und Oberes Nahebergland.


Biologische Vielfalt ist die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde. Für ihre Erhaltung gibt es vielfältige ökologische, ökonomische, soziale, kulturelle und ethische Gründe: Eine intakte biologische Vielfalt kann sich besser an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen – eine wichtige Voraussetzung angesichts des weltweiten Klimawandels.
Aber nicht nur die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten macht sie zu wertvollen Biotopen. Auch Aspekte des Naturerlebens, der Freizeitgestaltung und der Lebensqualität des Wohnumfelds sprechen für die dauerhafte Sicherung der biologischen Vielfalt.
Artenreichtum in den Streuobstwiesen beruht auf der Vielfalt unterschiedlicher Nischen und der engen Verzahnung von offenen Grünlandflächen und totholz- und höhlenreichen Bäumen. Die blühenden und früchtetragenden Streuobstlandschaften sind sowohl im Frühling als auch im Herbst reizvoll und eine besondere Attraktion für Touristen.
Das Grünland wird in den meisten Fällen extensiv genutzt und nur wenig gedüngt und ist deshalb oft wenig nährstoffreich und ist artenreich an Kräutern, deren Zusammensetzung sich je nach Standort und Nährstoffverhältnissen unterscheidet. Diese Vielfalt bietet eine hervorragende Nahrungsgrundlage für zahlreiche Insekten und Vögel. Besonders Arten, die auf Totholz und Baumhöhlen angewiesen sind, wie z. B. zahlreiche holzbewohnende Insekten, darunter viele Hautflügler und Käfer, höhlenbrütende Vogelarten und Fledermäuse gehören zu den Charakterarten der Streuobstwiesen wie z. B. Wendehals, Steinkauz und verschiedene Spechtarten.
 
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